regionale und nationale Netzwerke

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Die Kinder- und Jugendanwälte Österreichs beim Bundespräsidenten Dr. Alexander van der Bellen (v.l.n.r.): Mag. Christian Reumann (KiJA Burgenland), Mag.a Denise Schiffrer-Barac (KiJA Steiermark), Dr.in Andrea Holz-Dahrenstaedt (KiJA Salzburg), DSAin Monika Pinterits (KiJA Wien), Mag.a Elisabeth Harasser (KiJA Tirol), Mag.a Astrid Liebhauser (KiJA Kärnten), Mag.a Gabriela Peterschofsky-Orange (KiJA Niederösterreich), Mag. Ercan Nik Nafs (KiJA Wien), Mag.a Christine Winkler-Kirchberger (KiJA Oberösterreich), DSA Michael Rauch (KiJA Vorarlberg)

Regionale und nationale Netzwerke

Gemeinsam machen wir Kinder stark: nur im gegenseitigen, transparenten und respektvollen Zusammenwirken können Prozesse umgesetzt werden. Die KiJA Kärnten bringt in vielen Arbeitsgruppen und Netzwerken eine kinderrechtliche Perspektive ein.

Netzwerke im Bundesland Kärnten:


  • Kinder- und Jugendbeirat des Landes Kärnten
  • Suchtbeirat
  • Psychiatriebeirat
  • Präventionsforum der Landeshauptstadt Klagenfurt
  • Plattform Prävention der Landeshauptstadt Klagenfurt – Steuerungsgruppe
  • Familienforum der Landeshauptstadt Klagenfurt
  • Netzwerk Prävention Villach
  • Arbeitsgruppe Mobbing / Landesschulrat für Kärnten
  • Arbeitsgruppe Delinquente Kinder / Landesschulrat für Kärnten
  • Opferschutz/Heimkinder – wissenschaftliche Aufarbeitung – Steuerungsgruppe
  • Unterschiedlichste themenbezogene regionale Vernetzungsaktivitäten
  • Arbeitsgruppe UMF Abteilung 4 / AKL
  • Case-Management UMF Abteilung 4 / AKL

Österreichweite Netzwerke:


  • Ständige Konferenz der Kinder- und Jugendanwälte Österreichs
  • KiJA-MitarbeiterInnen-Treffen
  • National Coalition (NC) – Netzwerk Kinderrechte
  • Kooperation mit der Volksanwaltschaft und Menschenrechtskommission (OPCAT)
  • Runder Tisch Prozessbegleitung
  • Kinderrechte Board
  • Task Force Jugenddelinquenz
  • Netzwerk Kinderhandel
  • Qualitätsbeirat Familien und Jugendhilfe
  • Steuerungsgruppe JuQuest
  • Netzwerk Verpflichtende Elternberatung (§ 107 ABGB)
  • Asylkoordination UMF

Ständige Konferenz der Kinder- und Jugendanwälte

Zusätzlich zum regelmäßigen Austausch der Kinder- und Jugendanwälte aus den jeweiligen Bundesländern lädt ein Bundesland alternierend alle 6 Monate zur „Stänko“. Bei dieser Konferenz werden österreichweit relevante Themen besprochen, Synergien gebündelt und zahlreiche Positionspapiere verfasst.


Beispiele von Stellungnahmen:

  • Beschneidung von Buben aus religiösen bzw. traditionellen Gründen (2013)
  • Sicherheitspolizeigesetz, Fortpflanzungsmedizingesetz (2014)
  • Intersexualität, Asylgesetz (2015)
  • Ausbildungspflichtgesetz, mögliche Kürzungen bei der Mindestsicherung (2016)
  • Jugendschutzbestimmungen – österreichweite Harmonisierung, Rauchen ab 18 (2017)
  • Häuslicher Unterricht, Verländerung der Kinder- und Jugendhilfe (2018)


Alle Positionspapiere der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs sind auf der Website ersichtlich: Positionen und Stellungnahmen


National Coalition (NC) – Netzwerk Kinderrechte

Seit 1997 besteht das Netzwerk Kinderrechte (www.kinderhabenrechte.at) in Österreich. Die KiJA Kärnten ist mit rund 40 weiteren Kinderrechtsorganisationen Teil davon. Ziel ist die Förderung und Umsetzung der Kinderrechte in Österreich.


So hat die NC ganz wesentlich zur Ausrichtung der parlamentarischen Enquete zu 25 Jahre Kinderrechte im November 2014 – insbesondere zur Miteinbeziehung von Jugendlichen – beigetragen.


Netzwerk Kinderrechte: www.kinderhabenrechte.at


Kooperation mit der Volksanwaltschaft und Menschenrechtskommission (OPCAT)

Mit dem OPCAT-Durchführungsgesetz, BGBl. I, Nr. 1/2012 (Ratifikation des Übereinkommens gegen Folter und unmenschliche oder erniedrigende Strafe oder Behandlung) wurde auch in Österreich ein präventives „menschenrechtliches Monitoring“ für Einrichtungen geschaffen, in denen es zum Entzug oder zur Beschränkung der persönlichen Freiheit kommen kann.


Die Kompetenzen der Volksanwaltschaft wurden dahingehend erweitert. Sie prüft gemeinsam mit den sechs von ihr eingesetzten unabhängigen Menschenrechtskommissionen Orte der Freiheitsentziehung und kontrolliert im Zuge dieser Prüfung auch die Arbeit der vollziehenden Organe. Davon sind nicht nur Justizanstalten und Polizeiinspektionen, sondern beispielsweise auch psychiatrische Einrichtungen, Alten- und Pflegeheime, Aufnahmezentren und Einrichtungen für AsylwerberInnen und unbegleitete Minderjährige, Krisenzentren sowie Wohngemeinschaften für Jugendliche erfasst.


Aufgrund der teilweise gemeinsamen Zielsetzungen schlossen die österreichischen Kinder- und Jugendanwaltschaften 2013 eine Kooperationsvereinbarung mit der Volksanwaltschaft.


Kinder- und Jugendbeirat des Landes Kärnten

Die Kinder- und Jugendanwaltschaft ist gemäß § 55 Abs 2 K-KJHG 2013 Mitglied des Kinder- und Jugendbeirates, der gem § 54 Abs 1 leg.cit als beratendes Gremium in allen Angelegenheiten, die Kinder und Jugendliche betreffen, insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe und dem Jugendschutz, bei der Landesregierung eingerichtet ist.


Entgegen der Vorgaben des § 56 Abs 3 hat der Kinder- und Jugendbeirat im Berichtszeitraum lediglich 4 Mal getagt, wobei der inhaltliche Schwerpunkt auf die Aufarbeitung schwerer Kindesmisshandlungsfälle und die Einsetzung der Expertenkommission Kinderschutz bei der Kinder- und Jugendanwaltschaft gelegt wurde.


Angesichts der zahlreichen Aufgaben, die dem Kinder- und Jugendbeirat zugeordnet werden und der Fülle an herausfordernden Aufgaben, vor die die Kinder- und Jugendhilfe gestellt ist, erscheint es nicht nachvollziehbar, warum auf das breite Expertenwissen der in diesem Beirat vertretenen Fachbereiche und Fachpersonen so spärlich zurückgegriffen wird.